Wasserschadensanierung – das gilt es zu beachten

6 November 2020
 Kategorien: Schadenbeseitigungs Unternehmen , Blog

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Jeder, der schon mal durch seine Wohnräume oder den Keller durch knöchelhohes Wasser stapfen musste, der weiß, welchen Schaden das kühle Nass an der Bausubstanz und dem gesamten Mobiliar anrichten kann. Dabei ist ein Wasserschaden schnell entstanden – es bedarf nur einer kleinen Undichtigkeit an einem Rohrfitting, Wasch- oder Spülmaschine oder einem Heizungs- bzw. Wasserrohr. Täglich entstehen so Tausende von Wasserschäden, welche Kosten in Millionenhöhe verursachen.
Wer einen Wasserschaden bei sich zu Hause bemerkt, der sollte möglichst die Ruhe bewahren und strukturiert vorgehen. Zunächst sollte die Wasserzuführung über die Absperrhähne der Wohnung abgestellt werden. Beim Einfamilienhaus kann direkt der Hauptabsperrhahn im Keller zugedreht werden.
Es empfiehlt sich auch die Stromversorgung im ersten Schritt zu unterbrechen, damit keine Gefahr eines Stromstoßes ausgeht.
Dazu werden einfach die Sicherungen der einzelnen Bereiche im Verteilerkasten gelöst. Alternativ kann auch der Fehlerstrom-Schutzschalter ausgelöst werden. Gleichzeitig sollten möglichst Bilder und eventuell sogar Videos der Schäden aufgenommen werden. Kann die Herkunft des austretenden Wassers lokalisiert werden, dann sollten auch hiervon aussagekräftige Fotos aufgenommen werden.
Danach können erste Maßnahmen zur Schadensbegrenzung erfolgen. Je nach Menge des ausgetretenen Wassers können hier große Handtücher oder Geschirrspültücher zum Aufsaugen des Wassers verwendet werden. Wer zufällig einen Nasssauger zur Hand hat, sollte mit diesem das Wasser direkt absaugen. Ist der Wasserschaden so groß, dass sich das Wasser in weitere Gebäudeteile verteilt und eine Überflutung des Kellers droht, dann sollte unbedingt die örtliche Feuerwehr eingeschaltet werden. Dies kann die betroffenen Bereiche leerpumpen.
Parallel dazu sollte sich der Betroffene auch um den Hausrat kümmern, der sich noch nicht mit Wasser vollgesogen hat. Dazu sollten Möbel möglichst hochgestellt werden. Um diese vor Wasser zu schützen, sollten Füße oder Platten aus Kunststoff bzw. Styropor untergelegt werden. Als erste Notfallmaßnahme können kleinere Möbelstücke auch auf Ess- und Wohnzimmertisch oder die Couch geparkt werden – Hauptsache raus aus dem Wasser.
Wichtig ist in jedem Fall, dass alle Schäden akribisch notiert und dokumentiert werden. Dies hilft später bei der Regulierung mit den zuständigen Versicherungen. So werden Schäden am Mobiliar von der Hausratversicherungen, Schäden am Gebäude von der Wohngebäudeversicherung und Schäden in einer benachbarten Wohnung von der Haftpflichtversicherung übernommen.
Zur anschließenden Wasserschadensanierung, z. B. durch TTB GmbH Trocknungstechnik & Brandsanierung, sollten sich Betroffene an Fachfirmen wenden, die über geeignete Luftentfeuchter, Bautrockner, Ventilatoren und Elektro-Heizer verfügen. Mit diesen können sie die Feuchtigkeit aus den betroffenen Teilen der gesamten Bausubstanz ziehen. Dies erreichen sie über eine Kombination von erhöhten Temperaturen und entsprechender Luftzirkulation. Solche Firmen verfügen auch über moderne Technik wie akustischer Leckortung, Videoskope oder Infrarotkameras, mithilfe welcher die Ursache des Wasserschadens schnell zu finden ist.
Zudem können sie bezüglich der fachgerechten Wasserschadensanierung beratend tätig sein. Durch die Erfahrung und das entsprechende Know-how können die weiteren Maßnahmen zielgerichtet geplant werden. Damit bleiben zum einen die Kosten im Rahmen, zum anderen können Spätfolgen wie Schimmelbildung und Schäden an der Bausubstanz verhindert werden.